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"Wir spüren die
Westhagener Freiheit"
EU-Projekt: Sechs Mädchen haben sich
ein Bild von ihrem Ortsteil gemacht
Von
Annette Siemer. WESTHAGEN. "Ich bin glücklich, dass ich
hier wohne", sagt Elena Golowkow. Mit fünf anderen
Mädchen hat sie seit September am Projekt "Wir sind im
Bild(e)" teilgenommen und dabei ihren Ortsteil Westhagen neu
entdeckt. Gerhild Otte-Wölkerling vom Diakonischen Werk
hatte das von der EU geförderte Projekt entwickelt. Unter der
Anleitung von Jana Lisa Blume haben außerdem Lisa Kopp,
Angelique Zimpfer, Kausar, Samira und Naima Aydin Westhagen
durchstreift und neue Lieblingsplätze entdeckt. Sie haben
in ihrem Ortsteil und im Zentrum Passanten nach ihrem Bild von
Westhagen befragt, haben mit der Fotografin Linda Ritter geeignete
Motive gesucht und beim Kommunikationstraining Gesprächsführung
trainiert. Ihre Eindrücke haben sie mit Hilfe der
Journalistin Bettina Jaeschke zu Papier gebracht. Herausgekommen
ist eine bunte Collage aus Texten und Fotos. Gestern war im
Jugendhaus Meinz die Vernissage. "Wir spüren die
Westhagener Freiheit", heißt eines der Motive, die
sechs fröhliche Mädchen zeigen. Ziel des Projektes
war es, die Berührungsängste zwischen den Kulturen zu
überwinden. Deshalb stammten drei der Teilnehmerinnen im
Alter zwischen 14 und 17 aus dem arabischen Kulturkreis und drei
aus Aussiedlerfamilien. Gleichzeitig sollten sie sich im
Medienbereich qualifizieren und ihre Sozialkompetenzen stärken.
"Wir haben uns besser kennengelernt", sagt Lisa Kopp.
Elena Golowkowa stimmt ihr zu. "Wir haben viel erlebt und
sind mutiger geworden."

Ali Abboud, Emrah Akdag, Nathan De Leo, Araz Musa,
Mohamed Gashi und Sabri Mendanlioglu (von links) präsentierten
die Ergebnisse der "Geschichtswerkstatt für
Jugendliche". Foto: regios24/Mottl . Mit freundlicher
Genehmigung der Wolfsburger Nachrichten vom 1. Februar 2012
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